Busli – von Berlin in die Welt mit einem VW T3 Bulli

Von Berlin in die Welt mit einem VW T3 Bulli.

Archiv: Kategorie ‘Afrika 2009/2010’

Durban, Südafrika – Kilometer: 32460 – Wetter: 30°C, sonnig

Der Bus ist verladen und startet auf seine 20-Tage-Reise nach Hamburg. Und da wir nun ohne unser Busli sind, ist es Zeit, einen letzten Bericht zu schreiben…

Wir haben’s geschafft und haben nach 157 Tagen, rund 30000 Kilometern und unzaehligen tollen Erlebnissen am 15. Februar 2010 unser grosses Ziel Kapstadt erreicht!

Nordoewer, Namibia – Kilometer: 27980 – Wetter: 25-45°C, je nachdem

… sind in der Namib-Wüste drin. Und wer dachte, die Wüste sei einfarbig ohne Leben, dem sei Namibia wärmstens ans Herz gelegt. Es ist das bisher abwechslungsreichste, das wir auf dieser Reise und überhaupt je gesehen haben.

Shakawe, Botswana – Kilometer: 24670 – Wetter: 32°C, sonnig

So oder ähnlich sah unsere Garmin-Anzeige über weite Strecken im Chobe Nationalpark aus, der so Einiges vom Busli abverlangte. Trotzdem hat uns unser treues Gefährt wieder nicht im Stich gelassen – noch nicht. Denn wir sollten die Grenzen des Busli hier noch weiter ausreizen…

Livingstone, Sambia – Kilometer: 22330 – Wetter: 32°C, mal sonnig, mal gewittrig

Obwohl wir verglichen mit anderen Ländern recht wenig Zeit in Sambia verbracht haben, hat uns dieser Aufenthalt doch schwer beeindruckt. Wir konnten hier nicht nur einige neue Tiere auf unsere “Schon gesehen”-Liste setzen, sondern noch mehr auf Tuchfühlung gehen mit Löwen, Elefanten und Co.

Nur nicht nervös machen lassen

19. Januar 2010Kommentare deaktiviert

Mchinji, Malawi – Kilometer: 20530 – Wetter: 32°C, schwül und gewittrig

Südwärts ging es immer am Malawi-See entlang. Der See ist der neuntgrößte See der Erde und liegt im südlichen Ende des ostafrikanischen Grabens (Rift Valley), dem wir schon seit Äthiopien folgen.

Tukuyu, Tansania – Kilometer: 19450 – Wetter: 35°C, heiter bis wolkig

Wir hatten ein schönes Fest und einen guten Start ins neue Jahr in diesem Land, das mit den wahrscheinlich meistbekannten Attraktionen Afrikas aufwartet: dem Kilimanjaro, der Serengeti und den Traumstränden am indischen Ozean und auf der Insel Sansibar.

Namanga, Kenia – Kilometer: 17150 – Wetter: 30°C, sonnig

Nachdem uns Kenia mit der allseits bekannten und gefürchteten Mörder-Strecke empfing und wir am liebsten wieder umgekehrt wären, hatte das Land dann doch Einiges für uns zu bieten – vor allem natürlich unsere erste richtige Safari.

Frohe Weihnachten

19. Dezember 20098 Kommentare

Bei uns will es zwar bei 27°C und Sonnenschein so garnicht weihnachten, dennoch wünschen wir allen Daheimgebliebenen ein frohes Fest und einen gelungenen Rutsch ins neue Jahr! Als Überraschung haben wir uns auch etwas Feines für Euch ausgedacht…

Moyale, Äthiopien – Kilometer: 15350 – Wetter: 25°C, heiter bis wolkig

Wer kennt sie noch, die klassische Konditionierung aus dem Bio-Unterricht? So in etwa kommt es einem vor mit den Kindern in Äthiopien. Überall tönt es “You, you, you” und Kinder kommen gerannt, wo auch immer ein Mensch hellerer Hautfarbe in ihr Blickfeld gelangt. Und dabei haben einige gerade erst laufen gelernt, denkt man!

Gallabat, Sudan – Kilometer: 13200 – Wetter: 40°C, sonnig
Wir haben es geschafft, der bisher anstrengendste und zugleich aufregendste Teil unserer Reise liegt hinter uns: Wir und der Busli sind über den Nasser-See geschippert. Insgesamt 6 Tage waren wir mit dieser Reise beschäftigt.

Assuan, Ägypten – Kilometer: 10860 – Wetter: 25°C (Kairo) bis 40°C (in der Wüste), sonnig

Es ist bewiesen: Wir sind garnicht so verrückt, wie man einer vermutet hätte. Hier in Ägypten treffen wir endlich weitere “Overlander”, das sind also andere Verrückte, die zum Teil dasselbe Ziel haben oder aber sogar bereits auf dem Rückweg sind.

Aqaba, Jordanien – Kilometer: 8980 – Gemüt: klar wie Kloßbrühe – Wetter: 30°C, sonnig
Wie schon John Burgon so treffend das Weltwunder Petra zu beschreiben wusste, ist Jordanien allgemein wirklich ein kleines Wunder. Es ist alles dabei: von hohen Bergen, tiefen Wadis, über heisse Quellen, Ruinenstätten und Burgen und scheinbar endlose Wüste bis zum türkis glitzernden Meer ganz im Süden.

Damaskus, Syrien – Kilometer: 7850 – Gemüt: heiter bis schäfchen-wolkig
… ist ein Ring am rechten Fleck. Es darf gratuliert werden! Wir sind nun ganz offiziell inoffiziell verheiratet. Ein Projekt, welches wir schon in der Türkei begonnen haben, ist nun vollendet. Die Zeremonie war kurz und schmerzlos – in einem Schmuckladen in Damaskus. Aber bevor die Muttis jetzt einen Herzinfarkt bekommen … das ist natürlich nur Fassade, da es Einiges erleichtert im Umgang mit den Menschen hier im arabischen Raum. Eine Notlüge quasi.

Antakya, Türkei – Kilometer: 6920 – Gemüt: wolkenlos
Wir sind mit den alten Griechen in Phillipi über das Forum gewandelt, haben am Kanal von Xerxus gegen die Perser gekaempft und Troja mit Schliemanns Augen entdeckt, haben mitgelitten, als bei Silifke 1190 Kaiser Friedrich I. „Barbarossa“ im Fluss Goeِksu ertrank und in Andacht in Konya am Grab des Gründers des Ordens der berühmten tanzenden Derwische gestanden. In Griechenland und der Türkei kann man quasi garnicht anders, als von einem Weltkulturerbe ins Naechste zu stolpern.

Kavala, Griechenland – Kilometer: 3950 – Gemüt: langanhaltend heiter
Nach kürzeren Abwegen haben die EU und auch die Zivilisation uns vorübergehend wieder. Unser Weg führte uns weiter durch Kroatien, über Montenegro, Albanien und Mazedonien hierher. Wir kommen so langsam im “Urlaub” an.

Rovinj, Kroatien – Kilometer: 1530, Gemüt: sonnig
Noch sind wir ja quasi auf heimischem Euro-Terrain unterwegs und haben Zeit, uns auf unseren paar Quadratmetern Busli einzurichten. Vier Länder haben wir schon hinter uns gelassen und sind seit Sonntag abend in Kroatien.

War das ne Abschiedssause?!

Es war toll, dass ihr alle da wart. Wir hatten sehr viel Spaß und werden euch wirklich vermissen!
Hoffe es gibt bald noch ein paar mehr Fotos.

Später am Abend bekamen wir noch Besuch von 3 Couch-Surfern aus Austra

Bereits einige Wochenenden des nicht vorhandenen Sommers verbrachten wir inzwischen im Grünen mit unserem Bus – zur Eingewöhnung sozusagen.

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